Neu in IMS-Audit Cloud: September 2026
Seit dem letzten Beitrag ist in IMS-Audit Cloud einiges dazugekommen – vor allem im Auditfragenkatalog, in der Planung und in der Dokumentenlenkung. Hier die Neuerungen der vergangenen Wochen im Überblick.
Chinesisch als achte Sprache
IMS-Audit Cloud lässt sich jetzt auch auf vereinfachtem Chinesisch bedienen – wie bisher über den Sprachumschalter in der Seitenleiste oder über die Sprache der Person. Übersetzt sind die gesamte Programmoberfläche und die PDF-Berichte. Damit steht die Oberfläche in acht Sprachen zur Verfügung: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Polnisch, Tschechisch und Chinesisch.
Auditfragenkatalog: Dokumente an Fragen und Verweise zwischen Fragen
Nachweise lassen sich jetzt direkt an eine Frage hängen – per Drag & Drop aus dem Explorer auf die Fragenzeile, über den Abschnitt „Dokumente“ im Bearbeiten-Dialog oder über das Kontextmenü. Fragen mit Anhängen zeigen ein Büroklammer-Symbol mit Zähler. Entsteht aus der Frage eine Maßnahme, zeigt diese die Dokumente in ihrem Reiter „Dokumente“ als Verknüpfung mit an – nie als Kopie.
Außerdem gibt es Verweise zwischen Fragen („Siehe auch“): Im Bearbeiten-Dialog einer Frage verknüpfen Sie andere Fragen desselben Katalogs, optional mit kurzem Hinweis. Im Katalog-Editor und im Auditfragenkatalog erscheinen die Verweise als kleine Chips mit der Nummer der Zielfrage; ein Klick springt dorthin. Verknüpft wird die Frage selbst, nicht ihre Nummer – die Verweise bleiben nach dem Umnummerieren richtig und wandern beim Duplizieren und beim Laden in ein Audit automatisch mit.
Auditzeitplan: Vorlagen speichern und laden
Ein bewährter Zeitplan lässt sich mit Als Vorlage speichern unter eigenem Namen sichern – mit allen Tagen, Uhrzeiten, Dauern, Prozessbezügen und beteiligten Personen. Vorlage laden zeigt alle Vorlagen der Firma; beim Laden landet der erste Tag der Vorlage auf dem Starttermin des Audits, Prozesse werden wiederverwendet oder angelegt, Auditoren und Ansprechpartner übernommen, sofern sie dem Audit zugeordnet sind. Der bestehende Zeitplan kann ergänzt oder ersetzt werden.
Kalender: Filter „Eigene Audits“
Neben den Kategorie-Schaltflächen des Kalenders gibt es den neuen Schalter Eigene Audits: Eingeschaltet zeigen Monats-, Jahres- und Listenansicht nur die Audits, in deren Auditorenteam die angemeldete Person steht – dieselbe Definition wie der Schnellfilter „Eigene“ in der Auditübersicht. Maßnahmen, Aufgaben, Qualifikationen und Prüfmittel bleiben davon unberührt.
Dokumentenlenkung: Lesebestätigungen
Der Dokument-Dialog hat einen neuen Reiter Lesebestätigungen. Freigabeberechtigte fordern dort ausgewählte Benutzer zur Kenntnisnahme der gültigen Revision auf; jeder Angeforderte bekommt eine Benachrichtigung und bestätigt beim Öffnen des Dokuments mit „Gelesen und verstanden“. Die Kenntnisnahme ist damit mit Person und Zeitstempel dokumentiert, der Rücklauf je Revision jederzeit einsehbar, Säumige lassen sich erneut erinnern. Wird später eine neue Revision freigegeben, fordert das System die Kenntnisnahme bei allen bisherigen Empfängern von selbst erneut an.
Maßnahmenübersicht: Export für Jira
Firmen, die ihre Vorgänge in Jira Cloud führen, geben die offenen Maßnahmen als CSV-Datei aus und legen sie mit dem eingebauten Jira-Import als Vorgänge an. Die Spalten tragen die Namen der Jira-Felder (Summary, Description, Priority, Due Date, Assignee, Labels, Status), sodass der Import-Assistent sie automatisch zuordnet; Maßnahmennummer, Audit, Mandant, Verantwortlicher und Fortschritt stehen als Zusatzspalten dabei. Der Knopf steht neben dem Excel-Export.
Prüfmittelmanagement: Import in einem Zug
Das Modul heißt seit Ende August Prüfmittelmanagement (bisher „Prüfmittelverwaltung“) – der Name beschreibt besser, was es leistet: Termine überwachen, erinnern, eskalieren, nachweisen. Der Excel-Import von Altbeständen legt jetzt alle gültigen Zeilen in einem Zug an statt Zeile für Zeile; bei großen Listen ist das deutlich schneller, das Ergebnis je Zeile bleibt gleich.
Audit anlegen: Adresse und Audittyp direkt im Dialog
Im Dialog „Audit anlegen“ und „Audit bearbeiten“ steht am Feld „Auditierter Bereich“ ein Plus-Knopf, der den Adress-Dialog aus den Stammdaten öffnet; nach dem Speichern ist die neue Adresse sofort ausgewählt. Das Gleiche gilt für den Audittyp. Der Umweg über die Stammdaten entfällt.
Personen: „Zugangsdaten senden“
Hat eine Person bereits einen Login, aber noch nie ein Passwort erhalten – etwa aus IMS-Audit Desktop übernommene Benutzer –, gibt es im Personen-Dialog jetzt Zugangsdaten senden: Die Person erhält die Willkommens-E-Mail mit Anmeldeadresse, Benutzername und Start-Passwort, das beim ersten Login geändert werden muss.
Auditübersicht öffnet schneller
Die Ergebnis-Spalte der Auditübersicht wird jetzt direkt in der Datenbank berechnet statt aus allen Fragen und Antworten sämtlicher Audits. Bei Firmen mit vielen Audits öffnet die Übersicht dadurch spürbar schneller – mit identischem Ergebnis. Das Gleiche gilt für den Auditübersichts-Bericht, den Excel-Export und die Kennzahlen der Managementbewertung.
Alle Neuerungen stehen Ihnen automatisch zur Verfügung – ein Update ist nicht nötig. Details zu den Modulen finden Sie unter Funktionen, oder Sie sehen sich die Neuerungen in einem Termin live an.